Pflanzenliebe // Aloe Vera umtopfen

Ableger einer Aloe VeraDie Ableger werden von der Mutterpflanze getrennt und an die Seite gelegt. Die Aloe Vera-Pflänzchen, die noch keine Wurzeln haben, werden in ein Glas mit Wasser gestellt und erst neu eingepflanzt wenn sie welche haben.

Dass ich ganz gut mit Pflanzen kann, habe ich ja bereits erzählt. Daher geht es in diesem Beitrag um die Kunst, aus einer Aloe Vera ganz viele Neue zu zaubern – was allerdings mit Zauberei, wie du gleich sehen wirst, rein gar nichts zu tun hat. 

Ich glaube es war einfach Glück als ich bei einem dieser „Eigentlich-will-ich-nur-Kerzen-kaufen“-IKEA-Besuche eine Aloe Vera mitgenommen habe. Denn schon wenige Wochen später wucherten viele kleine Ableger rund um die „Mutterpflanze“ herum. Da der Topf langsam zu eng für so viele Pflänzchen wurde, stand eine große Umtopf-Aktion an. In der folgenden Bildergalerie erfährst du, wie einfach das geht.


Und zum Schluss noch einige wissenswerte Infos:

Die Aloe Vera, auch Echte Aloe oder Wüstenlilie genannt, sieht zwar aus wie eine Agave, doch gehört zur Familie der Affodill-, früher Liliengewächse. Ihre Bezeichnung „Aloe“ stammt aus dem Arabischen und bedeutet „bitter“. Das ist auf den Stoff Aloin zurückzuführen, der zum Schutz der Pflanze in der Blattrinde enthalten ist und in erhöhter Konzentration abführend wirkt.

Aufgrund der subtropischen Temperaturen in ihrer Heimat, den Wüstenregionen Afrikas, Asiens und Lateinamerikas, hat die Aloe Vera gelernt, ihre Nährstoffe selbst zu bilden und das Wasser, das sie zum Überleben braucht, in ihren fleischigen Blättern zu speichern. Das so entstandene Blattmark bzw. Aloe Vera Gel enthält etwa 200 Wirkstoffe, darunter zahlreiche Vitamine, Enzyme, Mineralstoffe, ätherische Öle und die schmerzstillende Salicylsäure. Kein Wunder, dass die Aloe Vera bereits seit Tausenden von Jahren als Heil- und Arzneipflanze verwendet wird! Sie lindert nicht nur Haut- und Brandverletzungen wie Sonnenbrand oder Insektenstiche, sondern soll auch bei Verdauungsstörungen, Asthma, Pilzerkrankungen und Diabetes helfen. 

Auch ich konnte mich schon von der hautberuhigenden Wirkung der Aloe Vera überzeugen. Bei meiner Reise durch Südostasien im Februar/März 2014 war das giftgrüne „Aloe Vera Après Gel“ echt goldwert. Getrunken habe ich den Saft der Wunderpflanze bisher noch nicht, doch nachdem ich mich jetzt so intensiv damit beschäftigt habe, werde ich das auf jeden Fall nachholen!

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